Spirulina das Superfood

Spirulina und alles was Sie schon immer darüber wissen wollten

Was ist Spirulina?

 

Pflanze oder Tier?

 

 

Grundsätzlich ist Spirulina eine einfache, einzellige,spiralförmige Form der blaugrünen Mikroalge, die in alkalischen (basischen) Frischgewässern wächst. Ihre tiefe blaugrüne Farbe ist es auch, die dem Wasser eine grünliche Färbung verleiht. Spirulina wird weltweit in angelegten Stauseen kultiviert und geerntet.

Sie besteht zu 65 bis 71% aus komplettem Protein und verfügt über alle essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren.

Spirulina ist also unter anderem ein hervorragender Eiweisslieferant. Dazu beinhaltet sie hohe Eisenwerte, Beta-Carotin, Mineralien und Vitamine. Dazu zählen auch Vitamin B12 und Phycocyanin, ein nur in blaugrünen Mikroalgen vorhandener Pigment-Protein-Antioxidantienkomplex.

Unter den Algen ist Spirulina ungewöhnlich, da sie ziemlich genau auf dem entwicklungsmässigen Scheitelpunkt zwischen Pflanze und Tier liegt.

Man muss sie etwas höher einstufen als Pflanzen, da sie weder die harten Zellulose-Membranen besitzt, die für Pflanzenzellen charakteristisch sind, noch einen klar definierten Zellkern aufweist.
Dennoch basiert ihr Stoffwechselsystem auf der Photosynthese, die für pflanzliche Lebensformen typisch ist.

Spirulina ist schon weit älter als jedes Urtier welches die Erde je besiedelt hat.
Es wird geschätzt, dass Spirulina seit 3,6 Milliarden Jahren auf unserer Erde existiert (der Urknall war vor ca. 5 Mia. Jahren). Die Tatsache, dass sie so lange die Evolution überlebt hat, zeigt das ausserordentlich starke Immunsystem dieser Pflanze.

Diese Wirkung wurde durch Analysen und Untersuchungen bestätigt.

Schon unsere Vorfahren wussten von den Kräften der Spirulina.
Die Azteken in Mexiko ernährten sich schon davon und ernteten aus dem Texcoco-See diesen geheimnisvollen grünen Schaum. Auch die Maya-Kultur kannte den Wert der Spirulina und entwickelte Algenfarmen.

Lange Zeit wurde Spirulina dann kaum mehr verwendet.

Erst 1964 wurde diese Superalge wiederentdeckt.
Ein belgischer Botaniker durchquerte mit einem Vermessungstrupp die Sahara.
Als der Trupp den Tschadsee erreichte, bemerkte er, dass die dort lebenden Menschen den grünen Schaum mit Strohkörben abschöpften, um ihn zu trocknen. Sie formten Kuchen daraus (Dihe genannt) und assen ihn. Diese Nahrung brachte den dort heimischen Menschen eine aussergewöhnliche Gesundheit und Robustheit, die in nicht weit entfernten anderen Siedlungen in keinster Weise auch nur annähernd erreicht wurde.