Spirulina das Superfood

Spirulina und alles was Sie schon immer darüber wissen wollten

Spirulina unterstützt Leber und Nieren

Viele unerwünschte Nebenprodukte aus dem Stoffwechsel des gesamten Körpers werden durch Leber und Nieren sicher entsorgt.

Die körpereigenen Antioxidantien ermöglichen es den Leberund Nierenzellen, ihre Arbeit zu verrichten.

Die vorkommenden freien Radikale bezeichnet man als instabile Sauerstoffmoleküle. Wenn die körpereigenen Antioxidantien der Anzahl der freien Radikale nicht mehr standhalten können, sind Leber und Nieren auch nicht mehr in der Lage, in der erforderlichen Weise zu funktionieren.

Das ist der Punkt an dem Spirulina ins Spiel kommt. Das antioxidative Spektrum an Vitaminen, Mineralien und Phytonährstoffen von Spirulina werden umgehend in die Bereiche des Körpers, die dabei sind, den Kampf gegen die freien Radikale zu verlieren, weitergeleitet.

In mehreren internationalen Studien haben Wissenschaftler die Spirulina-Alge auf ihre antioxidative Wirkung hinsichtlich Leber und Nieren geprüft. Die Ergebnisse zeigten eindeutig eine positive Verknüpfung zwischen Spirulina und der Funktion von Leber- und Nierenzellen.(D)(E)(F)

Die in Spirulina gefundenen Vitamine und phenolischen Verbindungen tragen gemeinsam zum Schutz der Leber bei. Menschen mit Fettleber, die während eines Zeitraums von sechs Monaten täglich Spirulina einnahmen, verzeichneten eine Verbesserung der Leberfunktion.(G)

 

Spirulina schützt Herz und Kreislauf

Ein gutes Lebensmittel welches das Herz stärkt bedeutet, dass es gut für das Herz-Kreislauf-System ist.

Das Herz benötigt eine Armada von Helfern, damit es funktionieren kann. Um seine Aufgaben zu erfüllen, ist es unter anderem darauf angewiesen, dass die Arterien nährstoffreiches Blut in alle Bereiche des Körpers transportieren.

Die Venen hingegen sind dafür verantwortlich, das verbrauchte Blut zurück zum Herzen zu leiten.

Die in Spirulina vorhandene Konzentration an Antioxidantien – vor allem an Phycocyanin – helfen genau hier.

Phycocyanin ist bekannt für seine Eigenschaft, die Herzzellen sowie Blutgefässe umgebende Zellen zu schützen.

Sein Vorhandensein trägt dazu bei, eine Oxidation der Zellen zu vermeiden.

In einer, in Mexiko durchgeführten, klinischen Untersuchung am Menschen, verabreichten Wissenschaftler 36 Probanden täglich Spirulina und untersuchten verschiedene Herz-Kreislauf-Indikatoren vor und nach der Spirulina Einnahme. Die heterogene Gruppe setzte sich aus Männern und Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren zusammen.

Dabei wurden sie aufgefordert ihre normale Ernährung nicht zu verändern. Nach sechs Wochen der Einnahme von Spirulina fanden Wissenschaftler heraus, dass sich die systolischen und diastolischen Blutdruckwerte der Probanden gesenkt hatten. (H)

In einer anderen klinischen Studie in vivo, die in Korea an 78 älteren Männern und Frauen im Alter von 60 bis 87 stattfand, wollten Wissenschaftler Spirulinas nutritive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System untersuchen.

Die Männer und Frauen erhielten 16 Wochen lang entweder täglich Spirulina oder ein Placebo.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Spirulina bei älteren Männern und Frauen günstige Auswirkungen auf Fettstoffwechsel, auf das Immunsystem und die antioxidative Kapazität zeigt.(I)

Die Herz-Kreislauf-Funktion wird beeinträchtigt, wenn der Blutfluss sich aufgrund eines ungesunden Fettwertspiegels verringert. Durch den Zusatz von Spirulina zur normalen Ernährungsweise dieser Männer und Frauen, wurde das Zustandekommen optimaler Lipidspiegel gefördert, was sich wiederum vorteilhaft auf die Herz-Kreislauf- Funktion auswirkte.

Sowohl hoher Blutdruck als auch hohe Cholesterinwerte können das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen.

Forscher untersuchten die Wirkung einer Spirulinabehandlung an Diabetespatienten. Nach zwölf Wochen ergänzender Einnahme war eine merkliche Senkung des Blutdrucks zu beobachten.(J)

Bei Studien am Menschen führt die Verwendung dieser Ergänzung zur Verringerung des Gesamt-Cholesterinsowie LDL-Cholesterinspiegels. Das Gesamtcholesterin und LDL erhöht sich im Alter, was eventuell die Ursache für Herzkrankheiten ist.(K)

Die Einnahme von Spirulina senkt hingegen deutlich die Cholesterin- und LDL-Werte bei älteren Menschen. (L)

 

Vitamin K2 für die Gesundheit von Arterien und Knochen

Während die gesundheitlichen Vorteile der Vitamine A, B, C, D und E weitaus bekannt sind, werden die von Vitamin K noch immer weiter erforscht – und es gibt viele. Der Wichtigste ist jedoch, dass dieses fettlösliche Vitamin an der Blutgerinnung beteiligt ist. Tatsächlich stammt das K von dem deutschen Wort Koagulation.

Seine besondere chemische Wirksamkeit fördert darüber hinaus die Entkalkung der Arterien. Vitamin K wurde auch auf seine Rolle bei der Erhaltung der Knochendichte – vor allem bei älteren Menschen – untersucht.[B] [C]

 

Vitamin K verfügt über zwei Hauptformen: K1 und K2.

Es wird angenommen, dass K2 die Form von Vitamin K ist, welche die Hauptverantwortung für die Aufrechterhaltung einer gesunden Herz-Kreislauf-Funktion trägt.

Ein täglicher Konsum von Spirulina liefert 50 Prozent der von der US-amerikanischen FDA empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K2. Um die gleiche Menge über Nahrungsmittel zu erhalten, müsste man dazu eine Unmenge an grünem Gemüse verzehren.

 

Spirulina fördert das Immunsystem und die Energiereserve

Suchen Sie nach mehr Energie, einem starken Immunsystem und hoher Konzentrationskraft? Wenn der menschliche Körper jeden Tag stark und reaktionsfähig wäre, könnte man das Leben in vollen Zügen geniessen, und das Immunsystem würde das ganze Jahr über unterstützt. Die Kombination von Nährstoffen, welche in Spirulina enthalten ist, funktioniert reparierend, springt in vielen Notfällen ein und wirkt wie ein Netzwerkhelfer für alle Not-Lebenslagen.

Medizinische Forschungen zeigen immer wieder, dass Spirulina zu einem gesunden Immunsystem beiträgt.

Tatsächlich führen höhere Abwehrkräfte und gesteigerte Energiereserven die Liste der Spirulina zugeordneten gesundheitlichen Vorteile an.

Viele Spirulina Neukonsumenten behaupten, dass sich nach Beginn der täglichen Einnahme von Spirulina der Energiehaushalt deutlich verbessert und sie sich insgesamt gesünder fühlen.

Eric Gershwyn, Arzt und Professor an der University of California, Davis, rief im Jahre 1977 an dieser Hochschule ein Allergie- und klinisches Immunologie-Programm ins Leben. Als Experte für das Immunsystem untersuchte er die Rolle, die Spirulina bei der Stärkung des Immunsystems des Körpers spielt.

In einer Studie sah sich Gershwyn das Immunsystem von 40 über 50-jährigen Männern und Frauen an. Er verabreichte jedem von ihnen 12 Wochen lang Spirulina Tabletten und fand heraus, dass sich die beiden Immunitäts- Parameter zur Messung der Abwehrkräfte, das sind die Anzahl weisser Blutkörperchen sowie bestimmte Leberenzyme, bei der Mehrheit der Probanden erhöht hatten.(S) Dadurch wurde erstmals Spirulinas positive Bedeutung zur Stärkung des Immunsystems aufgezeigt.

Im Jahr 2002 beobachteten Forscher in Mexiko und Russland, unabhängig voneinander, Spirulinas stärkende Wirkung auf Immunzellen, die unter Laborbedingungen Infektionen ausgesetzt waren.(T)(U) Sie fanden heraus, dass Spirulina antivirale Eigenschaften zeigte, indem Zellen vor der Infektion mit bestimmten Viren geschützt wurden und sich die Reproduktion spezieller Viren verlangsamte.

 

Spirulina senkt den Blutdruck

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass das in Spirulina enthaltene Pigment Phycocyanin antihypertensive (blutdrucksenkende) Wirkung besitzt.(M) Japanische Forscher behaupten, dass das der Grund dafür ist, dass der Konsum der blaugrünen Algen endotheliale Dysfunktion (grosse Bedeutung bei Arteriosklerose) im metabolischen Syndrom umkehrt.

Japan ist bekannt für den hohen Konsum von Spirulina. Gleichzeitig sind die ältesten lebenden Menschengruppen in Japan zuhause.

Für die restliche Welt klingt das sehr vielversprechend, da das metabolische Syndrom mittlerweile rasch zu einer der Hauptursachen für vermeidbare Krankheit geworden ist und das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und eines Schlaganfalls ansteigen lässt.

 

Spirulina senkt Cholesterin

Analog dazu haben die Eigenschaften von Spirulina auch gezeigt, dass sie Arteriosklerose verhindern und den Cholesterinspiegel im Blut senken können.

Für eine kürzlich durchgeführte und im «Journal of Nutritional Science and Vitaminology» veröffentlichte Untersuchung, nahm eine Gruppe Probanden cholesterinreiche Nahrung (HCD) mit 0,5% Cholesterin über einen Zeitraum von vier Wochen zu sich. Anschliessend nahmen die Probanden eine HCD mit 1% oder 5% Spirulina für weitere acht Wochen ein.(N)

Nach Abschluss der achtwöchigen Studie waren die LDL-Werte in der Gruppe mit einem Spirulina-Verzehr um 41% gesunken. Das lässt deutlich darauf schliessen, dass der Nutzen umso grösser ist, je mehr Spirulina man konsumiert. Serum-Triglyceride sowie das Gesamtcholesterin wurden ebenfalls massgeblich reduziert.

 

Spirulina und Diabetes

Studien deuten darauf hin, dass Spirulina den Blutzuckerspiegel bei Menschen reduzieren kann. In einer Studie mit 25 Patienten mit Diabetes Typ 2 führte die Einnahme von Spirulina während 2 Monaten zu einer beeindruckenden Reduzierung des Blutzuckerspiegels.(O)

HbA1c, ein Parameter für eine langfristige Blutzuckerregulierung, verringerte sich von 9% auf 8%, was beeindruckend ist. Studien vermuten, dass eine 1% Reduzierung dieses Parameters das Risiko für einen diabetesbedingten Todesfall um 21% verringern kann.(P)

In einigen Studien hat Spirulina sogar Metformin in seiner Wirkung übertroffen, ein Medikament, das oft bei Diabetes eingesetzt wird.(Q)(R)

 

Spirulina reduziert Schwermetalle und Strahlung

Spirulina hilft Schwermetalle wie Quecksilber, Kadmium, Arsen und Blei aus dem Organismus auszuscheiden.

Es reinigt das Blut und sorgt für vermehrte Ausscheidung aller Toxine durch den Darm, die Blase und der Haut. Die Nieren werden ebenfalls bei der Entgiftung unterstützt und der blaue Pflanzenfarbstoff Phycocyanin schützt die Nieren vor Schäden bei der Entgiftung.

Die Kombination von Spirulina, täglich eingenommen, mit BambusVitalpflastern (am besten die neue Generation), jede Nacht auf die Fusssohlen geklebt, geben der Entgiftung eine neue Dimension.

Die faserartigen, weichen Mucopolysaccharid-Schichten, aus denen die blaugrünen Mikroalgen bestehen, reagieren wie Baumwolle in einer wassergefüllten Schale: Sie saugen das Wasser um sie herum auf. Die Fasern, aus denen die Mucopolysaccharide bestehen, haben auch die Fähigkeit, Giftstoffe zu binden – insbesondere Schwermetalle wie Quecksilber und Blei. Spirulina fungiert im Wesentlichen wie winzige Besen. Sie fegt die Giftstoffe hinaus und entsorgt sie sicher.

In vielen Entwicklungsländern enthält das Leitungswasser einen hohen Anteil an Schwermetallen und anderen Giftstoffen. Wissenschaftler haben mit Spirulina und Zink experimentiert, um herauszufinden, ob Trinkwassergiften ausgesetzte Menschen, die zuvor diese Mikroalgen- Zink-Kombination verabreicht bekommen hatten, körperlich besser auf die schädlichen Auswirkungen vorbereitet waren.

Nach 16 Wochen konnte eine allgemeine Verringerung der Toxizität beobachtet werden.(V)

Da Spirulina ausserdem voller Antioxidantien ist, zeigte sich das Hirngewebe auch widerstandsfähiger gegenüber oxidativen Schäden.(W)(X)(Y)(Z) 1986 explodierte ein Kernkraftwerk in Tschernobyl, Ukraine, und setzte die in der Umgebung lebenden Bewohner extrem hohen Strahlenbelastungen aus. Wissenschaftler überprüften die Stärke durch Messung der radioaktiven, in den Urinproben der Anwohner enthaltenen Stoffe. Aufgrund ihrer Kenntnisse über Spirulinas Tendenz, Giftstoffe an die eigenen Mucopolysaccharid – Schichten zu binden, verabreichten Wissenschaftler Kindern der Region täglich fünf Gramm Spirulina. Nach sechs Monaten hatte sich der im Urin der Kinder vorhandene Strahlungsgrad um 50 Prozent reduziert.(AA)